Saison der SparkassenStars endet in Bayreuth

02.05.2026 / BBC Bayreuth vs VfL SparkassenStars Bochum 103:88

Trotz kleiner Rotation und frühem Foul-Trouble kämpften die VfL SparkassenStars am letzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bis zum Schluss gegen den BBC Bayreuth. Doch am Ende fehlten die Kräfte um die Partie zu drehen. 

Headcoach Petar Topalski musste verletzungsbedingt auf Myreon Jones verzichten. Zwar erzielten die SparkassenStars die ersten Punkte der Partie durch Lars Kamp, danach produzierten sie aber sechs Turnover in den ersten drei Spielminuten. Bayreuth führte mit 9:2 und Petar Topalski nahm die erste Auszeit. Danach kamen die Bochumer wieder auf 2 Punkte heran (12:14). Am Ende des Viertels lagen die SparkassenStars mit 17:22 zurück, führten aber bei den Rebounds und auch das Problem mit den Turnovern konnten sie abstellen. 

Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt hatten die Oberfranken. Louis Nauthon erhöhte per Freiwurf auf eine 10 Punkte-Führung 29:19). Bochum kam aber mit einem schnellen 7:0-Lauf wieder auf drei Punkte heran, was den BBC zu einer Auszeit zwang. In der folge entwickelte sich eine enge Partie, Bochum ließ den BBC nicht wegziehen, obwohl Niklas Geske angeschlagen auf der Bank saß und nicht eingesetzt wurde und Antonio Williams bereits drei Fouls kassierte und pausierte. Jonas Grof spielte somit auf der 1 und übernahm auch das Scoring in dieser Phase. Auch defensiv erhöhten die SparkassenStars den Druck. Bis drei Minuten vor der Halbzeit forcierten sie fünf Turnover im zweiten Viertel. Matthew Strange verwandelte sieben Sekunden vor der Halbzeitpause zwei Freiwürfe und Aitor Pickett blockte den letzten Bayreuther Angriff und so gingen die SparkassenStars mit einem Rückstand von 45:50 in die Pause. 

Nach fast drei Minuten Spielzeit im dritten Viertel gelang Malek Green der Ausgleich zum 56:56. Die SparkassenStars waren nun am Drücker und forcierten eine weitere Auszeit von Bayreuths Headcoach Lukas Hofer. Nach der Auszeit startete Bayreuth einen Lauf und setzte sich auf 64:58 ab. Bitter: In dieser Phase stieß Dravon Mangum, der bis dahin bereits 13 Punkte erzielt hatte, mit seinem Gegenspieler zusammen und musste benommen auf die Bank, wo er sich einen Eisbeutel an die Stirn hielt. Doch die SparkassenStars zeigten viel Kampfgeist in einer sehr intensiven Partie. Sie robbten sich wieder heran. Vier Minuten vor Viertelende lagen sie nur mit einem Punkt zurück (63:64). Leider leisteten sich die SparkassenStars nun wieder zu viele Turnover (fünf im dritten Viertel), was die Oberfranken ausnutzten und wieder auf neun Punkte wegzogen (76:67). Antonio Williams kassierte ein technisches Foul und kurz danach wurde ein weiteres Foul gegen ihn gepfiffen. Somit musste er bereits im dritten Viertel mit fünf Fouls vom Feld gehen. Jonas Grof musste also bis zum Spielende als Point Guard fungieren. Auch Lars Kamp kassierte nun sein viertes Foul und musste etwas vorsichtiger agieren. Vor dem letzten Spielabschnitt lagen die SparkassenStars mit 69:78 zurück. 

Bayreuth kam besser ins letzte Viertel als die SparkassenStars. Rahming schenkte den Bochumern einen frühen Dreier ein, wodurch der Rückstand der Bochumer auf 12 Punkte anstieg. Petar Topalski nahm die Auszeit. Jonas Grof war weiterhin Fulltime-Point Guard und führte mittlerweile mit 18 Punkten das Scoring seines Teams an. Die Beine seiner Mitspieler wurden aber nun aufgrund der kurzen Rotation immer schwerer. Bayreuth zog auf 14 Punkte weg. Die Partie war nun gelaufen, denn auch in Karlsruhe und Nürnberg waren die Ergebnisse mittlerweile eindeutig, sodass die SparkassenStars selbst mit einem Sieg keine Chance mehr auf die Qualifikation für die Playoffs gehabt hätten. Am Ende verloren die SparkassenStars mit 88:103 gegen den BBC Bayreuth und beendeten die Saison auf dem 11. Tabellenplatz. Topscorer der Bochumer war Jonas Grof mit 21 Punkten und 5 Assists.

„Wir sind nicht optimal ins Spiel reingekommen, haben uns zu viele leichte Ballverluste erlaubt und danach nie die Wende geschafft. Durch die Ausfälle von MJ, Niklas und später im Spielverlauf von Dravon mussten alle restlichen Spielern an deren Limit gehen. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar, auch wenn es nicht ganz gerecht hat“

„Wir haben am heutigen Tag als Team gekämpft. Ohne Niklas und MJ war uns klar, dass es schwer werden würde, doch wir haben lange Zeit Bayreuth die Stirn geboten. Am Ende jedoch, auch weil Nürnberg und Karlsruhe gewonnen haben, war es der letzte Tanz der Saison. Eine insgesamt erfolgreiche Saison mit Höhen und Tiefen, doch wir haben recht schnell unser Minimalziel der Saison erreicht und waren in der gefahrlosen Tabellenregion. Jetzt gilt es darauf aufzubauen und die Weichen für die Zukunft zu stellen“