Am 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mussten die VfL SparkassenStars Bochum im Kampf um die Playoffs eine herbe Niederlage gegen die Giessen 46ers einstecken. Neben der schwachen Dreierquote liessen die Bochumer zu viele Punkte unter dem Korb zu.
Der Abend in der Bones Hands Arena begann mit positiven Nachrichten: Myreon Jones und Dravon Mangum kehrten nach überstandenen Verletzungen in den Kader zurück. Bei Jones verheilte die Adduktoren-Verletzung wesentlich schneller als gedacht, bei Mangum stellte sich die Knieverletzung als weniger schlimm heraus, als sie ursprünglich aussah. Alle Sitzplatz-Tickets waren verkauft und auch die Giessener Fans trugen zu einer stimmungsvollen Atmosphäre bei. Beide Teams starteten mit viel Energie in die Partie. Mangum stach beim Scoring auf Bochumer Seite heraus und Gloger auf der Giessener Seite. Das zeigte jedoch schon früh ein Problem der Bochumer Defense: Die Points in the Paint fielen einfach zu leicht. Das zog sich durch das gesamte Spiel. Der Abstand im ersten Viertel lag aus Sicht der Bochumer bei 5 (11:16): Zur Halbzeit führte Giessen dann schon mit 41:28.
Je länger das Spiel dauerte, desto deutlicher wurde die Überlegenheit der Hessen. Besonders eklatant war auch der Unterschied bei den Assists. 8:30 stand es am Ende der Partie zugunsten der Giessener. Dazu traf das Team von Frenky Ignjatovic überdurchschnittlich gut von außen (44%), während die SparkassenStars nur 3/24 (13%) trafen. Nach dem dritten Viertel lagen die SparkassenStars mit 48:65 zurück. Im letzten Spielabschnitt wurde es dann nochmal richtig bitte für die SparkassenStars, die die Partie mit 67:95 verloren.
Für die SparkassenStars steht in der kommenden Woche das Auswärtsspiel bei den Crailsheim Merlins an, ehe dann das letzte Heimspiel der regulären Saison gegen Münster wartet.
„Wir haben einfach zu viele Punkte in der Zone zugelassen und dabei den Dreier überhaupt nicht getroffen. Dennoch glaube ich, dass es ein kleiner Schritt nach vorne war, denn die Energie stimmte weitestgehend. Wir müssen nun gemeinsam versuchen uns aus diesem Tief herauszuziehen“
Petar Topalski - Headcoach
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Tobias Steinert - Geschäftsführer